Früherkennung Dyskalkulie

Die Vorläufermerkmale im Bereich Rechnen sind grundlegende Fertigkeiten, die für das räumliche Vorstellungsvermögen und die Zahlbegriffsentwicklung von Bedeutung sind und in der Vorschulzeit entwickelt werden sollten.

Folgende Merkmale sind für die Früherkennung von Rechenschwäche bedeutsam:

  • Das Verstehen von Begriffen wie: oben, unten, klein, dick, dünn, dazwischen
  • Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. eine einfache Figur aus Würfeln nachbauen können, zeige mir den Apfel neben der Kiste, auf der Kiste, usw.)
  • Gedächtnisspanne: Das Kind kann sich eine kurze Zahlenreihe merken und wiedergeben
  • Klassifikation von Objekten nach Merkmalen: Gegenstände nach Gleichheit, Ähnlichkeit und Verschiedenheit ordnen können, Gegenstände nach Farbe und Form ordnen können
  • Seriation: Muster fortsetzen können, Gegenstände nach Längen ordnen
  • Mengenvergleich anstellen können: „Wo liegen mehr Plättchen?“
  • Kardinalzahlaspekt: Die Anzahl einer Menge erfassen, z.B. „Wie viele Steine liegen hier?“
  • Die Mengeninvarianz erkennen (z.B. eine räumliche Veränderung der Elemente hat keinen Einfluss auf die Anzahl der Elemente)
  • Ordinalzahlaspekt: „Zeige mir den dritten Rennfahrer!“
  • Zählfertigkeit: „Eins zu Eins Zuordnung“ beim Zählen, bis 10 zählen können, von 5 weg rückwärts zählen, Vorgänger und Nachfolger benennen können
  • Zahlbilder erkennen („Zeige mir die Zahl 7!“, Zahlen auf Geldmünzen erkennen)
  • Rechenfertigkeit mit konkretem Material  (z.B. mit Nüssen eine Rechnung lösen können –  2 Nüsse und 4 Nüsse sind 6 Nüsse, zwei Würfelbilder zusammenzählen können)
  • Simultanerfassung: Mengen bis 4 ohne zu zählen erfassen können
  • Die Verwendung von Zahlwörtern im Alltag (z.B. „Ich sehe drei Äpfel“)
  • Unterscheidung der Begriffe: mehr, weniger, gleich viel

Vorschultraining Früherkennung Legasthenie

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Kontakt: Dipl. Päd. Barbara Berger
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